Die typischen Kennzeichen beim Gilles-de-la-Tourette-Syndrom sind Tics.
Die mehrfachen unwillkürlichen Bewegungen und Geräusche treten meist im Schulalter auf.
Motorische Tics beginnen oftmals zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr, die vokalen ab dem 12. Lebensjahr. Außerdem werden einfache und komplexe Tics unterschieden. Unter komplexen motorischen Tics werden komplexe unwillkürliche Bewegungsabläufe verstanden. Z.B., Wege in bestimmten Schrittfolgen zurücklegen.
Tics können körperlich sehr anstrengend sein. Sie können auch Formungen annehmen, welche zu der Kategorie Selbstverletzung gehören. Sie schlagen sich z.B. den Kopf gegen eine Wand.

