Welche Therapien eignen sich bei einem Tourette Syndrom

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Therapieformen beim Tourette Syndrom

Da die Therapiemöglichkeiten sehr vielfältig sind, sollte beachtet werden, wie schwer die Symptome sind und wie die Beeinträchtigung von Betroffenen und Angehörigen sind.
Bei leicht Betroffenen reicht es schon oft aus, den Betroffenen und die Angehörigen ausreichend zu informieren.

Bei stärkeren Einschränkungen ist eine psychotherapeutische Behandlung, sowie eine medikamentöse Behandlung oft sinnvoll.

Zu den nichtmedikamentösen Therapien gehört die Psychotherapie. In dieser sollten alle Angehörigen einbezogen werden. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können Strategien erarbeitet werden, welche zu einer angemessenen Krankheitsbewältigung führen.
Hierzu gehören z.B. Verfahren zur Stressbewältigung, da diese auch gut für Betroffene mit den Komorbiditäten ADHS und Zwangsstörungen sind.

Eine psychotherapeutische Therapie hilft dem Betroffenen seine Wahrnehmung zu verbessern und somit einem Tic entgegenzusteuern.
Allerdings ist dies bei kleineren Kindern noch nicht möglich.

Ebenso sind Entspannungstechniken sehr sinnvoll, wenn der Betroffene durch die Schwere der Tics nicht zur Ruhe kommt.



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